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Pressemitteilung, 9. Mai 2020
Wegen der Corona-Pandemie musste das Gedenken am 8. Mai zum Ende des Zweiten Weltkrieges in größerem Rahmen ausfallen.
Dafür sei an dieser Stelle an die zwei Widerstandskämpfer Franz Kwasigroch und Michael Mast erinnert. Die beiden Bottroper waren vor 73 Jahren in Dortmund wegen ihrer Aktivitäten gegen das Hitler-Regime hingerichtet worden. An den Gräbern der Beiden an der Grabstätte der Märzgefallenen auf dem Westfriedhof wurden Rosen gelegt. Für beide gibt es schon Stolpersteine. Außerdem hat der Lokalhistoriker Sahin Aydin eine Postkarte für sie herausgebracht.




8. Mai 2020
75. Jahre Befreiung von Hitlerfaschismus



Am 22. September 1944 wurden Franz Kwasigroch und Michael Mast zum Tode verurteilt und hingerichtet. 
 
Als Mitglieder der KPD hatten sie in Bottrop Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet.
 
Sie sind bei der Grabstätte der Märzgefallenen auf dem Westfriedhof beerdigt.









Beschreibung der Grabanlage (Grabstätte der Märzgefallenen)

Die Grabanlage auf dem Westfriedhof mit dem Quader ist nicht nur den Märzgefallenen von 1920 gewidmet. Dort sind auch Opfer von 1919 und den Nationalsozialischen Terrors begraben. Steht man vom Zugang aus gesehen vor dem Viereckstein, dann befinden sich auf der rechten Seite vier Gräber (Von rechts nach links):
Das 1. Grab ist das von Michael Mast
Das 2. Grab ist von Andreas Franz Kwasigroch.
Beide waren Mitglieder der KPD Bottrop und Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur.
Das 3. Grab ist ohne Namen. Es könnte sein das es von Märzgefallenen ist.
Das 4. Grab gehört Alois Fulneczek. Der revolutionäre Arbeiterführer er wurde am 23. Februar 1919 von Freikorps Lichtschlag ermordet. Nach langem juristischem Tauziehen wurde er in im Jahre 1922 hierhin umgebettet. Der Grabstein für Alois Fulneczek wurde in Zusammenarbeit von DKP-Bottrop und Alois-Fulneczek-Haus am 29.12.2015 zu seinem 133. Geburtstag angebracht. Alois Fulneczek war Mitglied der KAPD (Mitglied in der Spartakusbund) in Bottrop.








     
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